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1. Tag: Düsseldorf – Varadero 0m - 0km Hotel Sol Palmeras
Auf nach Kuba! 10,5 Stunden nach dem Start in Düsseldorf sind wir da! Nettes Hotel mit Bungalows im Garten. Noch ein “all inclusiv-Bier” und
dann ins Bett.
2. Tag: Varadero – Sta. Clara 36km - 36km Hotel Los Caneyes 200Höhenmeter - 200Hm
Erst gehts mit einem Taxi 190km nach Esperanza, wo wir die Radtour starten. Die ersten Kilometer sind sehr ruhig, erstmal akklimatisieren. Sta. Clara ist
recht groß, mit nettem Zentrum am Parque Vidal. Uns fallen sofort die vielen Oldtimer auf. Vorbei am Ché Guevara Denkmal gehts zum schönen Hotel, das ein wenig außerhalb liegt. Schöne Anlage und gute saubere
Zimmer. Verbringen den Nachmittag bei Daiquiri und kubanischer Musik am Pool.
3. Tag: Sta. Clara - Sancti Spiritus 88km - 124km Hotel Los Laureles 400Höhenmeter - 600Hm
Bei tollem Wetter gehts gleich auf die Umgehungsstraße von Sta. Clara. Die schöne hügelige Agrarlandschaft ist mit Palmen durchsetzt. Gemütlich gehts auf
der fast leeren Careterra Central bei vielen schönen Anblicken weiter. Straße ist gut und die Menschen grüßen alle sehr freundlich. Im lebendigen Placetas gibts an einem Straßenstand für 5 Pesos Cubanos leckeren
Schweinebraten im Brötchen. Noch ne leckere TU-Cola für 0,55 Pesos Cubanos hinterher und weiter gehts. Im Hintergrund liegen die Berge der Sierra Escambray. In Cabaiguan wuchern riesige Birkenfeigen, unter denen
ist es fast dunkel. Noch fast eine Stunde und wir sind in Sancti Spiritus. Abends gibts rassigen Tanz am Pool!
4. Tag: Sancti Spiritus – Trinidad 82km - 206km Finca Maria Dolores 500Höhenmeter - 1100Hm
Am schön restaurierten Zentralplatz von Sancti Spiritus gibts heute ein Platzkonzert. Das Thermometer steigt bald bis auf 32°C. Heute machen wir viele
Fotos, da die Berge nahe an die Straße rücken und die Landschaft sehr schön aussieht. Die kurvenreiche Strecke ist etwas anstrengend aber nie steil. Banao ist toll gelegen und wir laden erstmal Wasser nach. In
Iznaga gibt es einen 50m hohn Turm zu bestaunen, nur wenige 100m von der Hauptstraße entfernt. In der nebenan liegenden Hacienda gibts heißen Kaffe und kalte TU-Cola, die uns viel besser als die US-Variante
schmeckt! Beim Rückweg zur Straße kreuzen wir Gleise und sehen eine alte Dampflok heranstampfen. Diese fährt durch das Valle de Ingenios bis nach Trinidad. Trinidad ist heute am Sonntag-Nachmittag wie
ausgestorben. Die berüchtigten Schlepper sind gar nicht so lästig und lassen sofort locker, wenn man freundlich absagt. Das Zentrum Trinidads ist herrlich restauriert und unbedingt sehenswert! Nachdem wir uns in
der tollen Bungalowanlage einquartiert haben, fahren wir im dunkeln nochmal in die Stadt. An der Treppe neben der Kirche gibts Lifemusik und erstaunt sehen wir zu, wie die alten Cubanos hübsche Touristinnen über
die Tanzfläche schieben. Sehr schöner Abend!
5. Tag: Trinidad – Faro Luna 75km - 281km Hotel Faro Luna 450Höhenmeter - 1550Hm
22°C bei der Abfahrt um 9:00Uhr. Kurz hinter Trinidad geht die Straße kurz bergauf, um dann zum Meer hin abzufallen. Schnurgerade führt die Straße nun am
Meer entlang, das man aber wegen dichten Büschen nicht oft sieht. Etliche Solitärbäume bilden eine nette Abwechslung (Baobabs). Die Straße ist nun sehr schlecht. In Playa Yaguanabo kann man eine Pause im Hotel
machen. Viele Brücken bieten schöne Ausblicke auf sattgrüne Flußläufe die ins Meer münden. Die Landschaft abseits der Flüsse ist sehr trocken und erinnert mehr an den Norden Namibias als an die Karibik. Am
Abzweig nach Guajimico liegt ein nettes kleines Restaurant an der Straße. Nach einem Rindfleisch-Sandwich sind wir für die weiteren Kilometer gestärkt. Nach einigem Auf und Ab können wir in der Ferne Cienfuegos
sehen. Eine Art Höhenstraße führt langsam nach unten. Neben einem Strand liegt unser nettes Zimmer im Hotel mit Meerblick.
6. Tag: Faro Luna - Playa Larga 108km - 389kmkm Hotel Playa Larga 100Höhenmeter - 1650Hm.
Am Meer entlang gehts bis zur Fähre über die Bucht. Die setzt uns am Castillo de Jagua wieder ab. Bald erreichen wir ein altes Atomkraftwerk, das zu Zeiten
der Wende auf der Strecke geblieben ist und nicht in Betrieb ging. Hinter der riesigen Mangoplantage finden wir nur durch Fragen den schmalen Sandweg, der eine erhebliche Abküzung nach Playa Larga darstellt.
Rotgelber Sand und undurchdringliches Buschwerk sind für die nächsten Stunden unser Wegbegleiter. Auf der ganzen Strecke kommt uns hier nicht ein Fahrzeug entgegen! Die Piste ist oft steinig aber zu 80% gut zu
fahren. Das Meer hört man zwar, aber ausblicke sind rar. Die seltenen Stichwege führen alle zum steinigen Riffufer, das sich in der Vorzeit aus dem Meer gehoben hat. Überall liegen riesige Muscheln und
versteinerte Korallen herum. bei km 65 hört die Piste auf und eine Asphaltstraße beginnt an der Traumbucht Caleta Buena, wo man geschützt im glasklaren Wasser mit bunten Fischen schwimmen kann. Dann erreichen
wir die geschichtsträchtige Schweinebucht. Leider ist das Hotel ziemlich trostlos und abgewrackt. So bleiben wir lange am tollen Strand in der Bar und lauschen bei nicht nur einem Mojito in die Nacht.
7. Tag: Playa Larga - Matanzas 124km - 513km Casa Particular Calle 79/276-280 200Hm - 1850Hm
Fahren auf langen und langweiligen Geraden durch die Ebene. An der Station Boca de Guama gibts die erste Pausen- und Verpflegungsmöglichkeit. Weiter gehts
durch die Sümpfe des Zapata NP. Australia ist nur ein Kaff und auch Jauey Grande ist nur als Verpflegungsstelle interessant. Wir erreichen eine riesige flache Agrarzone, in der Mangos, Bananen Orangen und
anderes wächst. In größeren Abständen stehen Plattenbauten, in denen die Arbeiter wohl wohnen. Jovellanos ist wieder ein armseliges Arbeiterkaff, wo sich ein Halt nur bei Versorgungsproblemen lohnt. Im
lebendigen Dorf Coliseo gibts am Bahnübergang leckere Pizza und nebenan kaltes Bier. Bis Matanzas nimmt der Verkehr nun ein wenig zu. Das Casa Particular liegt zwar an der Straße aber im Innenhof ist es herrlich
ruhig. Wir treffen hier zwei sehr nette Niederländer, mit denen wir zu Abend essen. Unser Gastgeber grillt für kleines Geld einen riesigen leckeren Fisch für uns!
8. Tag: Matanzas - Playa del Este 74km - 587km Appartments Atlantico Terrazas 450Hm - 2300Hm
Wir schlagen den Weg zum einsamen Valle de Yumuri ein, wo tausende Palmen stehen. Heute ist es sehr heiß und wir quälen uns über die vielen Hügel. Wir
sehen ein Kraftwerk, unattraktiven Steinstrand und Ölgewinnungsanlagen. Es stinkt nach Schwefel. Die Straße zum Hotel ist teilweise mit Sand bedeckt, was wohl auf starke Winde schließen läßt. Das Hotel ist mehr
ein altes Wohnhaus, das man neu gestrichen hat, recht trostlos! Auch der Strand ist nicht unbedingt ein Highlight und so freuen wir uns schon auf La Habana.
9. Tag: Playa del Este – Playa el Salado 60km - 647km Privatunterkunft “bei Raquel” 150Hm - 2450Hm
Beim Frühstück wird uns das Spiegelei verweigert, da es schließlich noch (total wässriges) Rührei gibt... Die Strecke ist nicht sehr ansprechend und
in der Ferne grüßen schwarze Rauchfahnen einer Raffinerie. Wir fahren nach Casablanca, wo eine Fähre abfährt, die uns fast ins Zentrum der Altstadt Havannas bringt. Besser kann man nicht nach Havanna kommen!
Bevor wir an Bord dürfen, werden wir noch ausführlich von neugierigen aber netten Polizisten gefilzt. Drüben angekommen schieben wir die Räder durch die tolle Altstadt. Wir halten uns aber nicht weiter auf, da
wir die letzten beiden Tage unserer Reise hier verbringen werden. Durch bebautes Gebiet gehts weiter nach Santa Fé. Bald fahren wir durch das ziemlich kaputte Nest Baracoa, wo ein Unwetter über uns hereinbricht.
Nun ist es nicht mehr weit bis zum Playa del Salado, wo wir in einem kleinen “Dorf” unsere nette Privatunterkunft für heute finden (haben uns die netten Holländer in Matanzas empfohlen). Zum
Abendessen gibts Hummer zum Billigpreis und leckeres kaltes Bier. Sehr familiäre Atmosphäre!
10. Tag: Playa del Salado - Las Terrazas 60km - 707km Cabanas Rio San Juan 400Hm - 2850Hm
Nach gutem Frühstück werden wir sehr herzlich verabschiedet. Die Küste ist nicht sehr attraktiv, wieder die üblichen Korallenfelsen. Kurz vor Mariel
erreichen wir ein Ölkraftwerk und eine riesige Zementfabrik. Das Arbeiterdorf Mariel ist ein ziemliche staubendes Dreckloch, was aufgrund der Fabrik nicht anders zu erwarten war. Nun wirds wieder etwas
schöner. An der bald erreichten Autobahnauffahrt gibts zwei Obst- und Gemüsestände, wo wir erstmal Bananen nachladen. Die Autobahn ist gut zu befahren und total leer, aber an der nächsten Abfahrt gehts schon
wieder runter. Es folgt eine schöne Strecke auf einem Bergkamm mit weiter Aussicht auf die Palmenbestandene Ebene bis hin zum Meer. Unterwegs gibt es zwar ein paar kleine Dörfer aber keine erkennbare
Verpflegungsmöglichkeit bis Las Terrazas. Eine Kontrollstelle passieren wir ohne Halt aber mit nettem Gruß. Vor Las Terrazas wird es immer grüner und wir sehen vollkommen bewaldete Berghänge. Landschaftlich sehr
exotische und schöne Gegend! An der Rezeption zum Park müssen wir leider erfahren, dass das Hotel Moka belegt ist und so buchen wir eine Hütte am Fluß. Bis zum Zentrum des Dorfes sind es noch 3 km und weitere
3km bis zum Fluß mit den Hütten. Die Stelle ist ein Ausflugs- und Badeziel für die Einheimischen. Neben einem kleinen Restaurant und einer Bar gibts hier 5 nette Hütten auf Stelzen und mit Palmwedeldach. Sehr
außergewöhnliche Übernachtung, gut dass wir unser kleines Moskitozelt dabei haben... Wir wandern ein wenig am Fluß entlang und gönnen uns ein kleines Abendessen, als es langsam leerer wird. Über Nacht sind
wir mit den anderen Gästen der wenigen Hütten alleine. Es wird eine kalte aber ruhige Nacht.
11. Tag: Las Terrazas - San Diego de los Banos 82km - 789km Hotel Mirardor 650Hm - 3500Hm
Am Morgen können wir im Open-Air-Restaurant am Fluß frühstücken. Sehr idyllisch, da noch keine Ausflügler hier sind. Die weiter Strecke führt durch eine
tolle tropische Landschaft, mit teilweise knackigen Steigungen. Keine Autos sondern nur Stille und Vogelzwitschern sind unsere Begleiter! Wir sind total begeistert von der Szenerie und bewundern die dicht
überwucherten Berghänge. Kurz hinter der Parkgrenze erreichen wir den Scheitelpunkt der Straße auf knapp 400m Höhe und rauschen dann überwiegend bergab nach Soroa. Hier am Dorf liegen etliche B&B. Am
Parkplatz des Miradors und des Wasserfalls essen wir erstmal ein leckeres heißes Bocadillo mit Käse und Schinken für 1 CUC und weil es so gut war gleich noch eins hinterher. Wir zahlen dem Parkwächter 1CUC für
die Räder und machen uns auf den netten Weg hinunter zum Wasserfall. Obwohl zurzeit wenig Wasser fließt sieht er doch sehr nett aus und unten bietet sich zudem eine Bademöglichkeit. Weiter bergab gehts bis zur
Autopista A4. Diese ist schön glatt, total leer und bei Rückenwind flitzen wir durch eine etwas langweilige Gegend weiter. Eine Abfahrt hinter Los Palacios (kl. Schild) biegen wir rechts ab und kommen durch ein
kleines Dorf. Im Dorf gibts einen Dollar-Laden, wo wir Getränke nachkaufen. Bald ist San Diego erreicht, ein kleiner Ort mit schönem Hotel im Hacienda-Stil. Unser Zimmer 230 ist gut gelegen und groß genug um die
Räder mit aufs Zimmer zu nehmen. Im Gartenrestaurant essen wir eine große Portion gegrillte Gambas mit Salat und Reis für 8CUC.
12. Tag: San Diego -
Vinales 62km
- 851km Casa Particular Villa Inesita (HP 45CUC) 850Hm - 4350Hm
An der Schule gehts rechts ab in die Berge. Eine sehr schöne Landschaft, die sich in Laufe des Tages zum landschaftlichen Höhepunkt der Reise steigert.
Nach knapp 4km fahren wir durch ein burgähnliches Tor einer Hacienda und es wird anstrengend auf teils schlechter und steiler Straße. Die Strecke führt teilweise direkt auf fotogene Kalkfelsen zu, die oft dicht
bewaldet sind. Fast ohne Autoverkehr erreichen wir bald die ersten Mogotes, die die Landschaft um Vinales bestimmen. Traumhafte Gegend! In La Palma frage ich mich nach etwa 33km erstmal zum
Pizza-Verkaufsstand durch, der wie immer eine leckere Zwischenmahlzeit verspricht. Für je 3 Pesos Cubanos (etwa 15 Eurocent!) sind wir pappsatt. Am Straßenrand sehen wir die ersten Tabakfelder und etliche
Bauern, die mit Ochsenkarren ihr Feld pflügen. Nach einem steilen Berg an dem wir sogar schieben müssen, sehen wir bald den Abzweig nach Vinales. Auf einer Traumstraße fahren wir zwischen den Mogotes hindurch
und sind begeistert von der Landschaft. Vinales ist ein verträumtes Touristendorf, das einen recht idyllischen Eindruck macht. Nach dem Beziehen des Zimmers schlendern wir die schattige Hauptstraße
hinunter, entlang vieler säulengestützter Veranden. Abendessen gibts in der Unterkunft und von der Terrasse unseres Zimmers im 1.Stock beobachten wir noch lange das Treiben auf der Straße.
13. Tag:
Vinales 25km -
876km Hotel la Ermita 250Hm - 4600Hm
Heute steht ein wenig Sightseeing auf dem Programm. Zuerst besuchen wir die Höhle “Cueva del Indio”, nett aber nicht unbedingt ein
Kracher. Dann zurück nach Vinales und weiter auf einer ansteigenden Straße zum Hotel Los Jazmines, das den schönsten Ausblick über das Tal bieten soll. Die Aussichtsterrasse liegt etwa 200m über dem Tal
und bietet eine wirklich grandiose Aussicht. Die traumhafte Landschaft des Vinales-Tals mit den Karstfelsen liegt unter uns und wir können uns gar nicht sattsehen. Wir essen an der Bar nebenan noch ein Eis und
fahren zu unserem Hotel weiter, das auch eine schöne Aussicht aufs Tal bietet. Trotzdem ist die Aussichtsterrasse des “Los Jazmines” ein absoluter Pflichtbesuch im Vinales-Tal! Beim Abendessen
genießen wir vom Tisch aus den Sonnenuntergang und den weiten Blick über die Gegend. An der Bar probieren wir uns dann durch die vielen Rum-Sorten etlicher Lagerstufen und fallen ein wenig beschwipst ins Bett.
14. Tag: Vinales - Pinar del Rio 67km - 943km Hotel Pinar del Rio 550Hm - 5150Hm
Weite Teile der heutigen einsamen Nebenstrecke sind hügelig und landschaftlich sehr schön. Zunächst steigt die Straße auf fast 300m Höhe hinauf und bietet
dann eine schöne Aussicht bis zum Meer. Kurvenreich gehts weiter in die palmendurchsetzte Ebene von Pinar. Bald ist die ziemlich marode Stadt erreicht, wo einzig auf der Hauptstraße einige nette Häuser stehen.
Wir laufen vom Hotel, das einen typischen Ostblockcharakter hat, in die Stadt und buchen für morgen einen Besuch in der Zigarrenfabrik. Den Nachmittag verbringen wir zwischen vielen gutbetuchten
Einheimischen am Pool. Die Nacht ist so laut, dass wir bis zum frühen Morgen trotz Oropax nicht schlafen können.
15. Tag: Pinar del Rio - San Diego 57km - 1000km Hotel Mirardor 300Hm - 5450Hm
Nach dem Frühstück im “original DDR-Restaurant” fahren wir zur Zigarrenfabrik in die Stadt. Die Tickets müssen wir aber komischerweise in einem
nahen Reisebüro kaufen. Hier liegt auch das toll restaurierte Hotel Viejabajo, das wohl für die Nacht die wesentlich bessere Wahl gewesen wäre... In der Zigarrenfabrik dürfen wir den Arbeiter beim Rollen
der begehrten Stücke zusehen und bekommen fachkundige Infos. Auf der Carreterra Central gehts dann weiter durch eine nette, wellige Landschaft. Alles ist sehr grün und es liegen viele Dörfer am Weg. In
Consolacion können wir wieder unseren Kalorienbedarf mit Boccadillo decken und dann fahren wir weiter durch diesen grünen Garten. Nach der Überquerung einer verrotteten, abenteuerlichen Brücke erreichen wir
wieder das Hotel Mirardor, wo wir uns wieder in Zimmer 230 einquartieren.
16. Tag: San Diego - Las Terrazas 77km - 1077km Hotel
Moka
700Hm - 6150Hm
Für den Weg nach Las Terrazas nehmen wir zuesrt die Carreterra Central statt der Autobahn, da es hier wesentlich interessanter
ist. Verpflegungsmöglichkeit in San Christobal. Der Aufstieg nach Soroa ist dann ziemlich steil. Bis Las Terrazas fahren wir auf der bekannten schönen Strecke zwischen stark bewaldeten Hügeln. Das Hotel Moka ist
traumhaft gelegen und von herausragender Architektur. Für uns eines der schönsten Hotels der Reise. Bäume wachsen durchs Gebäude und alles ist offen und luftig gehalten. Und der Hit ist das Badezimmer. Da
das Hotel am Hang liegt, hat man aus der Badewanne heraus einen tollen Blick hinunter ins Dorf und auf den Stausee.
17. Tag: Las Terrazas - Miramar 80km - 1157km Comodoro Bungalow 250Hm - 6400Hm
Vom Hotel aus nehmen wir den schnellsten Weg hinunter zur Autobahn, wo es gegen den Wind eine endlose, langweilige Tortur wird. Kommen wieder an der
Unterkunft von “Raquel” vorbei. Die Häuser werden langsam mehr und bald sind wir schon in Santa Fé. Unser Hotel ist grundsätzlich klasse, hat aber nicht im geringsten etwas mit Cuba zu tun. Viele
nette Appartmenthäuser sind um einen weit verzeigten Pool angelegt, und mittendrin eine Poolbar. Nach dem Abendessen im klimatisierten Restaurant ist man leider Cuba gedanklich ziemlich weit entrückt. Die
kubanische Nightshow mit Animation schenken wir uns dann... Uns tun nur die Touristen leid, die Cuba nur aus dieser Perspektive kennen lernen..
18. Tag: Stadtbummel Havanna
Vom Hotel aus fahren wir mit dem Touri-Shuttle in die
Altstadt von Havanna, wo wir ausgiebig und im dauernden Zickzack ziemlich unbehelligt die alten Straßen durchstreifen. Toll restaurierte Häuser stehen teils neben Ruinen. Die Stadt hat aber viel Flair. Essen
lecker in einer Nebenstraße in einem Speiselokal für einheimische. Dann natürlich noch die obligatorischen Fotos vom Capitolio, dem Nationaltheater und vom Hotel Inglaterra, bevor wir uns durch die neueren
Stadtteile wieder zum Meer vorarbeiten. Hier nehmen wir ein Taxi zum Hotel, wo uns Kuba gefühlsmäßig wieder “entrissen” wird.
19. Tag: Hotel - Havanna Flughafen 28km - 1185km
Nach einem erlebnisreichen Frühstück mit drängelnden deutschen Touristen im überfüllten Speisesaal, sind wir froh wieder auf dem Rad zu sitzen. Quer durch die Stadtgebiete
geht es zum Endpunkt der Reise. Suchen lange, bis wir unser Terminal International T3 finden. Dort lassen wir noch 12 CUC für eine Flasche Havanna Club Anejo 7 Anos und 25 CUC Ausreisegebühr. Und
schon sind die fast 3 Wochen Kuba wieder vorbei...
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