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Routenbeschreibung (Bitte quer ausdrucken)
Wir sind mit dem IC nach Koblenz gefahren, um die Radtour von dort zu starten. Der Weg aus Koblenz heraus war nicht zu finden, ohne
zu fragen (Taxifahrer). Der Radweg führt dann zwar meist breit an der Mosel entlang, aber oft auch direkt an der linken Straßenseite im Gegenverkehr bis Treis-Karden. Sehr schöne Strecke bis
Traben-Trarbach. In Bernkastel-Kues ist, wie fast immer am Wochenende, die Hölle los. Auch bis Trier schöne Strecke, abgesehen vom Hafengebiet. In Trier lohnt die Innenstadt und natürlich die Porta
Nigra für einen kurzen Abstecher.
In Luxemburg führt der Weg teils auf schönen Radwegen, teils aber auch direkt auf der viel befahrenen Hauptstraße an der Mosel
entlang. Wir hatten ein wenig den Eindruck, in einem reichen Sanatorium zu sein. Auf der anderen Moselseite in Deutschland führt der Radweg schöner und oft abseits der Straße entlang. Wir würden beim
nächsten Mal auf der deutschen Seite fahren.
Bei Schengen überqueren wir die französische Grenze und gleich sieht es viel urwüchsiger und gemütlicher aus. Sehr schöne Gegend auf
dem ausgeschilderten Radweg bis Thionville. Der Campingplatz liegt in Sichtweite der Moselle neben der Promenade am nördlichen Stadtrand. Die nette alte Innenstadt mit vielen Cafés und teilweise
Restaurants in Innenhöfen lädt zum Verweilen ein. Weiter auf der Uferpromenade verlieren wir den Radweg und gelangen auf der wenig befahrenen Straße nach Metz. Auf ruhigen Landstraßen gehts
Richtung Nancy, aber leider teils neben der breiten Bahntrasse. Nancy ist sehr sehenswert mit seinem prunkvollen Hauptplatz und der schönen Altstadt. Der Campingplatz liegt auf 350m Höhe auf einer
Hügelkuppe bei Villiers. Am nächsten Tag gibts eine tolle Abfahrt durch ein Waldstück wieder hinunter zur Moselle. Hier treffen wir auf einen wunderschönen Radweg, der einsam entlang des Flusses in
Richtung Toul führt.
Dann fahren wir wieder Richtung Norden und daher ein kurzes Stück hinüber zur Meuse, die später in den Niederlanden Maas genannt
wird. Die Meuse ist hier noch schmal und oft zwischen den Wiesen und Feldern versteckt. Teils einsame Straßen führen und durch welliges Terrain bis ins stark befestigte Verdun. Wir gönnen uns den
kurzen Abstecher nach Douamont, wo die eindrucksvollen Denkmäler für den 1 Weltkrieg 1914-18 liegen. Rund um Verdun lag das Schlachtfeld, auf dem 300.000 Menschen ihr Leben ließen. Links der Meuse
gehts weiter durch die schöne, leicht hügelige Landschaft mit weiten Aussichten über viele Felder. Über Stenay und Mozon gehts nach Sedan. Schön dass wir gut gefüllte Gepäcktaschen haben, denn es
gibt nicht viele Einkehrmöglichkeiten unterwegs. Ab Charleville wird die Meuse teils spektakulär in ihrem Lauf. Kurz hinter der Stadt beginnt ein toller Radweg, der entlang des steilen bewaldeten und
teils mit Felsen verzierten Meuse-Ufer bis nach Givet führt.
Hier erreichen wir dann bald die belgisch-französische Grenze. Bald erreichen wir teils auf Radwegen wieder ein sehr spektakuläres
Flußstück mit gigantischen Felsen am Ufer, bevor wir im alten Dinant zu einer Pause verführt werden. Bis Namur nimmt dann langsam die Besiedlung am Fluß zu, um bis Lüttich dann auch stärker mit
Industriebetrieben verschandelt zu werden. Lüttich verlassen wir auf einem Radweg links am Albert-Kanal, um später wieder an die Meuse zu wechseln. Die Landschaft wird langsam flacher und schon ist
das wunderschöne Maastricht erreicht. Nun endet langsam die Reise und wir kommen über Selfkant und Heinsberg nach Mönchengladbach, wo der Zug auf uns wartet.
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