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Paris - Düsseldorf  -  Juli 2008

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Etappenplan: (bitte quer ausdrucken)

Tag

 Strecke

Höhenmeter

Kilometer

   1. Tag, Sa.

 (Düsseldorf) Paris Orly - Verneuil

350 m

73 km

   2. Tag, So.

 Verneuil - St. Etienne

600 m

96 km

   3. Tag, Mo.

 St. Etienne - St. Aubin

950 m

121 km

   4. Tag, Di.

 St. Aubin - Brighton

700 m

86 km

   5. Tag, Mi.

 Brighton - Wimereux

600 m

116 km

   6. Tag, Do.

 Wimereux - Bray Dunes (B)

500 m

109 km

   7. Tag, Fr.

 Bray Dunes (B) - Cadzand (NL)

100 m

114 km

   8. Tag, Sa.

 Cadzand (NL) - Stekene (B)

200 m

91 km

   9. Tag, So.

 Stekene - Zilvermeer

200 m

109 km

 10. Tag, Mo.

 Zilvermeer - Herkenbosch (NL)

200 m

112 km

 11. Tag, Di.

 Herkenbosch (NL) - Düsseldorf (D)

200 m

100 km

 

 Gesamthöhe / -strecke = 4,1 Hm/Km

4600 m

1127 km

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bitte ein Foto anklicken

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Etappeninfos:     (bitte quer ausdrucken)

1. Tag: Düsseldorf - Paris - Verneuil                    73km - Summe 73km
Camping Vale du Seine €11,-                               350Hm - Summe 350Hm

Kaum in Orly gelandet, schon der erste Schreck: Das Gepäck ist da, aber unsere Räder nicht. Nach langem Fragen erfahren wir, dass Sondergepäck im Ankunftsbereich nebenan am Band 6 ausgegeben wird. Draußen dann das nächste Problem: Es führen nur Autobahnen mit Schildern „Fahrräder verboten" vom Flughafen zur Stadt. Gott sei Dank finden wir einen Radweg, der etwa von der Mitte des Flughafengebäudes ausgeht und zwischen den beiden Autobahnen liegt. Nicht toll aber besser als auf einer für Radler gesperrten Straße zu fahren.

Wir halten uns Richtung Porte Italie und gelangen auf dem Weg durch ruhige Vororte von Paris. Am großen Kreisverkehr der Porte Italie biegen wir rechts ab und düsen zur Seine hinunter. Heute ist Feiertag und es sind zudem noch Ferien in Frankreich. So ist die Stadt wie ausgestorben und wir kommen auf den leeren breiten Straßen gut und sicher voran. Es gibt überraschend viele Radwege und auch die Busspuren dürfen von Radlern genutzt werden. An der Seine entlang geht's weiter bis wir an Notre Dame ankommen. Von hier aus weiter zum Louvre, dem Place de la Concorde und dann natürlich auf den Champs d'Elysees wo wie langsam auf der sehr breiten Prachtstraße auf den Triumphbogen zurollen. Natürlich machen wir auch den kurzen Abstecher zum Eiffelturm, wo uns lange Schlangen an den Zugängen erwarten. Also langsam wieder zurück zum Arc de Triomphe und von dort aus zum Hochhausviertel La Defense, wo ein riesiges Hochhaustor inmitten unzähliger Hochhäuser auf uns wartet. Gigantisch und beeindruckend, aber leben möchte man hier wohl nicht.

Nun geht's auch schon raus aus Paris, teilweise sogar an der Seine entlang über Nanterre, Rueil und Malmaisen. Von Le Pecq aus geht's hoch nach St. Germain, wo es eine tolle Aussicht auf Paris gibt. Neben La Defense sieht man hier auch noch den Eiffelturm. Über Poissy und Triel fürht die nette Strecke weiter, bevor wir in Verneuil den ruhigen Campingplatz ansteuern. Nach dem Zeltaufbau finden wir am nahen Seinestrand noch die Möglichkeit für einen Imbiss.

 

2. Tag:  Verneuil - St. Etienne Vauvray                          96km - Summe 169km
Camping Le St. Pierre €13,-                                          600Hm - Summe 950Hm

Über die fast leere D154 geht's nach Les Mureaux, wo wir in einem Park an der Seine erstmal ausgiebig frühstücken. Das Frühstück macht sich bald bezahlt, denn nach Vetheuil geht's fast 100m hoch. Nun sieht man bereits die weißen Kreidefelsen schön am Seineufer aus dem Hang hervorbrechen. Wir bleiben erstmal nahe der Seine. Bis Port Mort liegen etliche verschlafene, aber nette Dörfer am Weg. Nach Le Thuit geht's wieder mal aufwärts über einen Hügel bevor die Straße wieder zur Seine abfällt. Der Campingplatz in Vauvray liegt sehr schön im Garten eines alten Herrenhauses. Die Besitzer bieten uns eine Flasche Cidre an, und so ist auch der Tag getränkemäßig gerettet. Am Abend dieses schönen ruhigen Tages fallen die ersten Tropfen auf unser Zelt und es sollten nicht die letzten sein...

 

3. Tag: St. Etienne Vauvray - St. Aubin                          121 km - Summe 290km
Camping du Mesnil €15,-                                              950Hm - Summe 1900Hm

Es ist Sonntag und so kommen wir auf kaum befahrenen Straßen schnell nach Rouen. Das Wetter ist schlecht und es nieselt dauernd. Rouen ist sehr groß, hat aber eine sehr sehenswerte historische Innenstadt mit viel Fachwerk und reich verzierten Kirchen. Bei Duclair verabschieden wir uns von der mittlerweile recht breiten Seine und biegen ab Richtung Küste. Wir müssen erstmal hoch aufs Plateau und kommen hinter dem schönen Tal bei Freville nach Yvetot, das uns nicht so sehr gefällt. Ab Hericourt treffen wir dann aufs Tal der Durdent, und landschaftlich wird's nun wieder sehr schön. Mit Rückenwind passieren wir etliche alte Herrenhäuser und Chateaus bevor wir der D70 bei leichtem Auf und Ab zur Küste nach Veules de Roses folgen. Nun führt der Weg über die Küstenhochebene bis kurz vor St. Aubin der gepflegte Campingplatz erreicht ist. Nach der langen Etappe genießen wir im Restaurant erstmal ein großes Bier und ein Entrecote.

 

4. Tag: St. Aubin - Brighton                                           86km - Summe 376km
Camping Le Bois du Brighton €29,-                                 700Hm - Summe 2600Hm

Pünktlich mit dem Schellen des Weckers beginnt es zu stürmen und zu regnen – Klasse ! Also erstmal in Ruhe frühstücken und dann nach einer Stunde hört der Regen endlich auf. Bei immer noch starkem Wind und dunklen Wolken geht's dann los. Die Strecke führt dann dauernd auf und ab ist aber wunderschön und führt durch schmucke Dörfer mit parkähnlichen Gärten. Bei Sonne muß das noch viel besser erscheinen. Immer wieder kann man alte Herrenhäuser hinter den vielfältigen Hecken erblicken und oft reicht der gepflegte Rasen der Gärten bis an den Straßenrand. Die Gegend ist wunderschön trotz des schlechten Wetters. Die Abfahrten von der Ebene zum Meer hinunter halten oft schöne Ausblicke auf die weiße Steilküste und die giftgrün bewachsenen Kuppen für uns bereit. Wir sind begeistert.

Es folgt Dieppe, das wir mit seinem recht chaotischen Hafen nicht ganz so anziehend finden. Aber hier können wir uns bei dem einsetzenden Regenschauer gemütlich in ein Starßencafé setzen, um dem Treiben um uns herum in Ruhe zuzuschauen. Die Ausfahrt aus der Stadt mutet wie eine alte englische Bergarbeitersiedlung an. Die Straße führt nun bis zum Abzweig nach Ciel ein wenig abseits der Küste. Es folgt wieder ein schöner Küstenabschnitt. Treport ist fast erreicht und am Stadtrand kann man von der Klippe aus eine tolle Aussicht auf die Stadt und die Umgebung werfen. Unten angekommen können wir uns mit der Überquerung der Schleusenanlage einen Umweg über die Straße sparen. Nun sind wir in Mers le Bains, das eine schöne Uferpromenade hat. Hier gibt es viele alte Häuser mit verspielten Holzbalkonen und –brüstungen und als Kulisse dient wieder einmal die weiße Steilküste.

Das letzte Steilstück bietet uns Ault, wo die Klippen einer flachen Landschaft weichen. Die D-940 ist nun stärker befahren, aber die Autofahrer verhalten sich überaus radierfreundlich. In Brighton liegt unser heutiger Campingplatz wo wir für einen Hammerpreis unterkommen “dürfen". Die Dusche stinkt aber die Stellplätze sind ok. Da es leider kein Restaurant am Platz gibt, gibt es abends Resteessen.

 

5. Tag: Brighton - Wimereux                         116km - Summe 492 km
Camping Municipal L'Olympic €12,-              600Hm - Summe 3200Hm

Der starke Wind ist auch heute wieder unser Begleiter, nur gut dass er überwiegend von hinten kommt... In St. Valery genießen wir auf einer Bank am Hafen erstmal ein kleines Frühstück. Hier ist es nun recht flach und wir genießen den Radweg entlang der D940. Der Abzweig nach Faviere bietet die Möglichkeit einer Abkürzung, die wir gerne annehmen. Auffällig für uns ist, dass die schönen Häuser und gepflegten Gärten nun rar werden. Die Gegend erscheint nüchterner als die Normandie. Also nutzen wir den Rückenwind, um mal einige Kilometer „zu machen". Wir bleiben auf der Nebenstrecke D143 und gelangen nach Le Touquet Plage. Die Einfahrt in die Stadt macht einen sehr gepflegten und wohlhabenden Eindruck. Hier liegen wieder viele schöne Häuser mit großen Gärten am Straßenrand. Am Strand erwartet und ein krasses Kontrastprogramm: Lange Hochhäuser direkt an der Promenade! Der Wind ist zum Sturm geworden und so lassen wir uns fast ohne Treten an den Betonfassaden entlang schieben. Die touristische Stadt hinter den Hochhäusern sieht recht englisch aus, viele Pubs und noch mehr Engländer.

Bis Neufchatel können wir wieder einem guten Radweg folgen, der parallel zur Straße führt. Wir erreichen ein riesiges Gebiet mit bewachsenen Dünen das so anders als die Steilküste aussieht. Hier riecht man schon die Nähe zu den langen flachen Strandabschnitten von Belgien. Boulogne sur Mer finden wir riesig und hässlich und so nehmen wir den kürzesten Weg hinaus auf der D940. Wir rollen auf Wimereux zu und genießen die tolle Aussicht auf die Sturmgepeitschte See vor dem netten Urlaubsort. Wir müssen das Zelt mit der Sturmabspannung sichern, bevor wir von Campingplatz hinunter ins Dorf fahren. Auf der Promenade (Radfahren verboten) werden wir zum ersten Mal von einem Polizisten zurückgefiffen und zum Schieben genötigt. Ist aber auch ok und so haben wir etwas mehr Muße, den Touristen zuzusehen, die in kleinen weißen Holzhütten geschützt vom Wind an der Promenade sitzen.

 

6. Tag: Wimereux – Bray Dunes                                 109km Summe 601 km
Camping Perroquet €12,-
€                                              500Hm Summe 3700Hm

Wimereux ist am frühen Morgen noch wie ausgestorben. Die Bäckerei hat zwar schon auf, aber einen Kaffee können wir nirgendwo bekommen. Also spülen wir das Baguette mit kaltem Wasser hinunter. Es geht weiter auf und ab durch eine nette Dünenlandschaft, die teils in landwirtschaftliche Flächen übergeht. Am Cap Blanc Nez haben wir aus über 100m Höhe eine tolle Aussicht. Dann sind wir auch schon im riesigen Calais, wo uns eigentlich nur das Rathaus mit seinem Turm gefällt. Den ruhigen und küstennahen Weg nach Dünkirchen finden wir nicht ohne die freundliche Hilfe eines Polizisten. Trotz des Zauberwortes „Oye Plage" verfahren wir uns im unendlichen Hafengebiet, da ein Straßenschild von einem LKW verdeckt war.

Hinter Oye Plage erreichen wir die hübsche Festung von Graveline und später den geschichtsträchtigen Ort Loon Plage. Nun radeln wir auf ein Industriegebiet zu. Anstatt durch die verkehrsreichen Vororte von Dünkirchen zu fahren, biegen wir ab auf die Straße, die zu Raffinerie von Mardijk führt. Hier kommt man über eine Klappbrücke auf den Seedeich, der am Industriekanal de Dunes bis nach Dünkirchen führt. Für den normalen Verkehr gesperrt, fahren wir an riesigen Industriekomplexen vorbei, die dicke schwarze und gelbe Rauchwolken in den Himmel entlassen. Trotz der eher unschönen Kulisse ist das der ruhigste und schnellste Weg, um nach Dünkirchen zu gelangen. Die Stadt möchten wir aber nicht besuchen und so rollen wir gleich weiter nach Malo les Bains, dem netten Strandbad von Dünkirchen (wenn da nicht im Hintergrund die Fabriken wären...). Hier wimmelt es von Leuten, die die kurzzeitig durch die Wolken brechende Sonne genießen. Wir kaufen uns in einer Strandbude heiße ChiChis bevor wir durch Bray-Dunes zum Campingplatz kommen, der direkt an der belgischen Grenze liegt. Der riesige Ferienplatz liegt direkt in einem großen Dünengebiet. Von einer Anhöhe kann man schon einen Blick auf die belgische Stadt de Panne werfen und angesichts der dort zu erblickenden Hochhauszeilen haben wir schon eine Ahnung von dem, was da auf uns zukommen wird.

 

7. Tag: Bray Dunes (F) - Cadzand an Zee (NL)            114 km - Summe 715 km
Camping De Zwinhoeve €16,-                                      100 HM - Summe 3800 Hm

Der kalte Morgen hält wieder Wind und dicke Wolken für uns bereit. Es ist zum Verzweifeln. Kaum sind wir über die belgische Grenze gefahren, sieht es schon erheblich gammeliger aus! Dann kreuzen wir kurz vor de Panne schon die Gleise der Küsten-Straßenbahn, die uns die gesamte belgische Küste begleiten wird. Panne ist ein Schock ür uns: Am netten Strand stehen unzählige Hochhäuser, die die Kulisse bis zum Horizont bestimmen. Da kann uns auch die gut zu fahrende Promenade nicht so richtig trösten! Bis Nieuwpoort das gleiche Bild: Riesenstrand, Promenade, Hochhäuser. Oostende ist ebenfalls ein Schocker, wenn man den Blick über die Küstenlinie streifen lässt. In Blankenberge habe wir von der Küstenbebauung die Nase voll und lassen Knokke Knokke sein. Statt dessen fahren wir schnurstracks  über die N371 nach Brügge, das mehr als ausreichend für die Küste entschädigt. Brügge ist ein toll erhaltener historischer Traum, ein Gesamtkunstwerk! Wir haben selten eine schönere Stadt gesehen. Wir schieben langsam durch die alten Gassen und essen belgische Waffeln zum Kaffee. Bei leichtem Sonnenschein gehts am wunderschönen idyllischen Brügge-Sluis-Kanal fast alleine auf perfekten Radwegen nach Sluis. Da heute die Sonne lacht, fahren wir noch weiter nach Cadzand, wo wir einen netten ruhigen Campingplatz finden, auf dem uns ein großer Storch begrüßt.

8. Tag: Cadzand an Zee (NL) - Stekene (B)                   91 km - Summe 806 km
Camping Vlasaart €20,-                                                200 Hm - Summe 4000 Hm

Auf dem Deich fahren wir vom Campingplatz ins Zentrum von Cadzand weiter, wo wir in einem Supermarkt frische Brötchen finden. Über Breskens und Hofdplat gehts bis nach Terneuzen. DA wir es bis Antwerpen nicht mehr schaffen, bleiben wir in Stekene auf dem Campingplatz.

9. Tag: Stekene - Zilverstrand                                      109 km - S. 915 km
Camping Zilverstrand 16,-€                                          200 Hm - S. 4200 Hm

Fahren bei kalten 13°C über Beveren und dann auf der N70 direkt auf Antwerpen zu und kommen an der Schelde aus. In die Altstadt führt ein 30m tiefer Rad- und Fußgängertunnel ähnlich dem Hamburger Elbtunnel unter der Schelde hindurch. Antwerpen hat ein toll restauriertes historisches Zentrum, jedoch ist der Rest der Stadt ziemlich groß und häßlich. Antwerpen hat bei weitem nicht das Flair von Brügge! NAch Besuch der wichtigsten Sehenswürdigkeiten fahren wir vorbei am Hauptbahnhof zum Albert-Kanal, der uns auf seiner Nordseite bei stetig abnehmender Industrie bis nach Herentals bringt. Hier beginnt am Jachthafen ein Radweg am alten Kanal Herental-Bocholt, dem wir nun lange folgen. Der tolle Radweg führt unter altem Baumbestand entlang dieses historischen sehr französisch anmutenden Kanals. Hinter Schans/Mol biegen wir vom Kanal zum Zilvermeer ab, das ein riesiges Erholungsgebiet mit mehreren Seen und einem Campingplatz ist. Den Abend verbringen wir bis zum Sonnenuntergang alleine auf der Terrasse des Camping-Restaurants, während im Saal die Hölle los ist.

10. Tag: Zilverstrand (B) - Herkenbosch (NL)                112 km - S. 1027 km
Camping Elfenmeer 15,-€                                             200 Hm - S. 4400 Hm

Das Frühstück nehmen wir auf einer Bank am See ein, während die restlichen Camper wohl alle noch schlafen. Zurück am Kanal. müssen wir den Weg heute mit hunderten Rennradfahrern teilen, die vielfach in größeren Gruppen unterwegs sind. Hier in Belgien ist es wohl Pflicht, Sonntagsmorgens auf dem Renner zu sitzen... In Bocholt verlassen wir den schönen Kanal und fahren auf dem ausgeschilderten Radwegenetz weiter bis wir bald in die Niederland kommen und in Roermond einfahren und nach einer netten Pause zum ruhigen Campingplatz fahren, wo wir den letzten Abend bei einem großen Steak mit Bier ausklingen lassen.

11. Tag: Herkenbosch - Düsseldorf                               100 km - S. 1127 km
                                                                                    200 Hm - S. 4600 Hm

Nicht weit vom Campingplatz fahren wir über die deutsche Grenze und bald teils auf Naturwegen am Rur-Radweg entlang. Dieser gefällt uns nicht so besonders, auch weil wir in den letzten Tagen stets durch gute Radwege verwöhnt wurden. Wir fahren durch verlassene Dörfer weiter zum riesigen Tagebergbau Garzweiler II, wo wir vom Aussichtspunkt einen weiten Blick in das kilometergroße unglaublich tiefe Loch werfen. Wahnsinn, was für eine Umweltzerstörung! Nun steuern wir den Erfttalradweg an, der streckenweise sehr idyllisch ist. Bei Neuss treffen wir auf den Rhein, wo wir an der nächsten Brücke auf die andere Rheinseite wechseln. Nun schein auch die Sonne vom Himmel, was wir zu einer längeren Pause in einem Café an der Rheinpromenade nutzen. Hier endet fast unsere Reise, denn zum Flughafen, wo unser Wagen steht, ist es nicht mehr weit.

 

 

 


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