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Lissabon- Alicante      Febr./März 2002


Etappenplan:

Tag

 Strecke

HM

Kilometer

  1. Tag, Fr.

 Ankunft Lissabon, Fahrt zum Stadtcampingplatz

50 m

14 km

  2. Tag, Sa.

 Lissabon - Sesimbra

550 m

57 km

  3. Tag, So.

 Sesimbra - Melides

550 m

74 km

  4. Tag, Mo.

 Melides - Vila  Nova de Milfortes

400 m

71 km

  5. Tag, Di.

 Vila Nova de Milfortes - Sagres

850 m

116 km

  6. Tag, Mi.

 Sagres - Ferragudo

650 m

91 km

  7. Tag, Do.

 Feragudo - Olhau

550 m

89 km

  8. Tag, Fr.

 Olhau - bei Huelva (Spanien)

500 m

92 km

  9. Tag, Sa

 Huelva - Dos Hermanos (Sevilla)

650 m

125 km

 10. Tag, So.

 Dos Hermanos - El Puerto

500 m

111 km

 11. Tag. Mo.

 El Puerto - Conil de la Frontera

250 m

59 km

 12. Tag, Di

 Conil de la Frontera - Tarifa

350 m

75 km

 13. Tag, Mi.

 Tarifa - Jeminea de la Frontera

700 m

72 km

 14. Tag, Do.

 Jeminea de la Frontera - Ronda

1600 m

58 km

 15. Tag, Fr.

 Ronda - Benjarafa (Malaga)

750 m

132 km

 16. Tag, Sa.

 Benjarafa - Calahonda

750 m

84 km

 17. Tag, So.

 Calahonda - Almerimar

550 m

72 km

 18. Tag, Mo.

 Almerimar - Cabo da Gata

300 m

83 km

 19. Tag, Di.

 Cabo da Gata - Las Negras

700 m

52 km

 20. Tag, Mi.

 Las Negras - Vera Playa

850 m

70 km

 21. Tag, Do.

 Vera Playa - Isla Plana

950 m

90 km

 22. Tag, Fr.

 Isla Plana - Mar Menor

550 m

73 km

 23. Tag, Sa.

 Mar Menor - Santa Pola

300 m

92 km

 24. Tag, So.

 Santa Pola - Elche - Airport

50 m

29 km

 

 Gesamthöhe / -strecke = 7,4m/km

13.900 m

1881 km

Zur Einzelbildansicht oder zum Start der Diashow
bitte ein Foto anklicken

Portugal-Lissabon Tram m

Südlich Lissabon m

Parai da Gala Melides m

Cabo Sao Vicente 2m

Sagres m

Praia Da Rocha 2m

Praia Da Rocha 3m

Algarve 1m

Hazienda m

Tarifa

Tavira m

Westlich Sevilla m

Südlich Ronda 2m

Südlich Ronda m

Nerja

Vor Mar Menor

Westküste südl

Westlich Cabo de Gata m

Paß südlich Alicante 2m

Paß südlich Alicante


Allgemeine Infos:    (Texte bitte quer drucken!)

Straßen, Verkehr:

Die Straßen waren überwiegend gut ausgebaut und relativ neu. Dank der Hilfe der EU haben auch die Küstenstraßen ihren einstigen Schrecken verloren. Vielfach findet man mehr oder weniger breite Seitenstreifen vor. Sogar viele Nebenstrecken sind neu! Nervig war das Landstraßen-, Schnellstraßen-, und Autobahnwirrwarr um, und südlich von Sevilla. Es war sehr wenig LKW-Verkehr vorhanden, und die verhältnismäßig wenigen Autos machten alle einen großen Bogen um uns. Bedrängt wurden wir nicht ein einziges Mal. Voll und Laut wurde es nur im Einzugsbereich der großen Städte.

Land und Leute:

Menschen sind zurückhaltend aber sehr sehr freundlich und hilfsbereit. Die Landschaften sind besonders in Südwestportugal und im südspanischen Hinterland schön und recht einsam. Allerdings sind kaum flache Passagen zu finden, es geht häufig auf und ab. Östlich von Lagos ist die sehenswerte Algarve stark bebaut, eben ein bekanntes Pauschaltouristenziel. Von der spanischen Grenze bis kurz vor Cadiz ist es wieder schön und einsam. Ab Conil de la Frontera wird die Costa de la Luz sehenswert, im Süden tolle Blicke nach Nordafrika. Von Algeciras aus am besten durch wilde Berge nach Ronda, und von dort wieder über Malaga an die Küste. Die  Costa del Sol ist teils übel zugebaut, aber es gibt zwischendurch immer wieder sehr schöne Strecken, wie z.B. östlich Nerja. Ab Motril kommt man langsam in das große Gemüseanbaugebiet, weite Landschaften sind mit Gewächshäusern aus Plastikfolien verschandelt. Ein besonderes Highlight ist der Nationalpark um das Gebirge Cabo da Gata, rauh und einsam! Bis Cartagena wieder einige schöne Strecken. Ab dort intensiver Tourismus und endlose Urbanisationen bis nach Alicante.

Die Strände sind in Portugal, an der Algarve und bis nach Tarifa hin sehr schön. Danach sind ausgesprochen schöne Strände Mangelware, auch wegen der vorherrschenden schmutziggrauen Farbe.

Hunde sind im ganzen Gebiet äußerst ängstlich und schauen lieber weg, als einem Radler hinterher zu rennen. Angebellt wird man nur von angeketteten oder eingesperrten Hunden. Wir hatten auf der ganzen Reise keine Probleme mit Hunden!

Das Wetter ist in unserem Winter das stärkste Argument für die Zielauswahl. Wohl nirgens auf dem europäischen Festland ist es dann derartig warm, wie im südlichen Spanien. Wir hatten Ende Februar/Anfang März immer über 17°C Tagestemperatur, bei allerdings sehr kühlen Nächten. Einzelne Tage waren über 20° warm.

Verpflegung:

Überall Supermärkte für Selbstversorger, auch Lidl und Plus, wenig Bäcker. Brot bekommt man ohne langes Suchen am besten in Supermärkten. Essengehen ist vergleichsweise teuer und abgesehen vom Fisch in Sachen Quantität und Qualität nicht herausragend.

Ein Problem ist in Spanien die Trinkwasserversorgung. Vielfach gibt es auf den Campingplätzen nur eine Zapfstelle mit Trinkwasser, da in den Duschen und Waschräumen oft nur aufbreitetes und nicht trinkbares Wasser vorhanden ist. Aufgrund des manchmal nicht so tollen Geschmacks, mussten wir einige Male auf Mineralwasser aus dem Geschäft ausweichen.

Unterkunft:

Viele Campingplätze haben das ganze Jahr geöffnet. Die Preise haben sich im Eurozeitalter in für Radler schmerzhafte Regionen von bis zu 17€ pro Nacht gesteigert. Problem: Viele Plätze vermieten nur Parzellen. Die günstigsten Plätze lagen bei 5€. Auf den Plätzen sind fast nur noch protzige Wohnmobile zu finden (oft mit PKW auf dem Hänger!), so dass mancherorts nichts von der einstigen gemütlichen Campingatmosphäre geblieben ist. Bei so viel fahrendem Reichtum ist es auch kein Wunder, dass die Plätze so teuer werden.

Reisetagebuch:

1. Tag, Flug nach Lissabon,                                 Tagesstrecke 14 km, D: 13 km/h, 50 Höhenmeter
Camping: Parque de Campismo Lisboa 11 €                                                                                          

Nach 2,5 Stunden Flug sind wir in Lissabon gelandet. Breite Straßen und riesige Kreuzungen fallen uns zuerst auf. Ohne den Falk-Stadtplan wären wir verloren, denn der Campingplatz ist abgelegen und nur schwer ohne die Nutzung von Autobahn/Schnellstraße zu erreichen. Es ist auf den Straßen viel los, aber der Verkehr umkurvt uns weiträumig, so dass wir uns sehr sicher fühlen. Da es Abend wird, kommen unsere Batterieleuchten zu ihrem ersten Einsatz. Nach knapp einer Stunde erreichen wir im Dunkeln den riesigen Campingplatz, der mit vielen Eukalyptusbäumen bepflanzt ist.

 

2. Tag, Lissabon – Sesimbra                             Tagesstrecke 57 km, D: 15 km/h, 550 Höhenmeter
Übernachtung: Hotel de Mar 80€                                                                                                              

Die Nacht ist für uns schon um 6:30 zu Ende, da wir die wenigen hellen Stunden des Tages nutzen wollen. Im Campingrestaurant wird für uns zum Frühstück DSF mit hohem Lautstärkepegel eingestellt. Südwestlich um den Monserratopark geht es direkt auf die tolle Hängebrücke zu, die über den Tejo führt. Das Stadtgebiet ist sehr hügelig, so dass wir gleich ins Schwitzen kommen. Dann sind wir auch schon in der Innenstadt, die einen sehr guten Eindruck auf uns macht. Uns fallen die vielen gekachelten Häuserfassaden auf. Alles ist herausgeputzt und die Portugiesen sind sehr freundlich zu uns. Bevor wir weiterfahren bummeln wir noch auf der Fußgängerzone entlang und verschaffen uns vom stählernen Aussichtsturm einen Überblick über die nähere Umgebung. Die Personenfähre bringt uns für 7€ pro Person auf die andere Seite des Tejo nach Barreiro. Später geht es am landschaftlich sehr schönen Lago de Albufeira entlang. In Sesimbra treffen wir einen deutschen Radler, der bei VW arbeitet und mit dem wir noch zusammen essen. Wir lassen uns Zeit, da uns Oliver versichert, der nächste Campingplatz sei direkt am Ortsrand zu finden. Als wir dann bei bereits untergegangener Sonne am Campingplatz ankommen, müssen wir feststellen, dass dieser noch geschlossen ist. Also müssen wir zähneknirschend ein Hotel suchen, da der nächste geöffnete Platz nur noch bei einer Fahrt im Dunkeln zu erreichen wäre.

 

3. Tag, Sesimbra - Melides                                                       74 km, D:17 km/h, 550 Höhenmeter
Camping: Praia da Gale 6€                                                                                                                    

Zunächst geht es auf der Landstraße N379 und N10 auf direktem Weg recht anstrengend weiter bis zur Fähre nach Setubal. Aufgrund des erradelten Hügels kann man weit auf Lissabon und die Vororte schauen. Für insgesamt 5€ geht es hinüber auf die andere Seite nach Troja mit seinen wenigen Hotels. Es folgt eine schöne und nur noch leicht hügelige Strecke, zuerst auf einer schmalen Landzunge und dann im lichten, sandigen Eukalyptus- und Pinienwald bis kurz vor Melides. Angenehm war, dass es ab Troja nur noch wenig Bebauung und noch weniger Verkehr gibt. Überraschend für uns war die große Anzahl von Störchen in Ihren Nestern auf Kaminen und Spannungsmasten. Der Campingplatz Praia da Gala (von der Hauptstraße 4km Schotterpiste) ist besonders als Stützpunkt zum Besuch des tollen Strandes mit seiner einzigartigen Steilküste interessant. Besonders im warmen Licht des Nachmittags erinnert die Kulisse stark an den Bryce Canyon in den USA. Und falls dann noch ein wunderschöner Sonnenuntergang folgt, ist das Naturschauspiel perfekt.

 

4. Tag, Melides – Vila Nova d. Milfortes                                  71 km, D:18 km/h, 400 Höhenmeter
Camping: Vitava, ca. 5km vor Vila Nova, 5€                                                                                         

Nach der sehr ruhigen Nacht auf dem Campingplatz fahren wir immer noch auf einsamer Straße durch sehenswerte Eukalyptus- und Nadelwälder. Dann beginnt plötzlich eine 4-spurige Schnellstraße ohne Verkehr, so dass wir weiterhin geruhsam weiterradeln. Sines ist ein nettes sauberes Städtchen, das wohl finanziell von der Petrochemie am Stadtrand profitiert. Wir sitzen auf einer Bank oberhalb des Hafens und machen in der warmen Sonne eine schöne Brotzeit. Vorbei am neuen gigantischen Hafen geht es am Kraftwerk rechts ab auf die ruhige Nebenstraße nach Porto Covo, die erst direkt am Meer und später parallel zum Dünengürtel verläuft. Unterwegs sollte man immer wieder die Schotterparkplätze für einen schönen Ausblick auf die rauhe Steilküste nutzen. Das Dorf Porto Covo hat einen schönen Sandstrand zwischen Sandsteinklippen und ist auch sonst wie aus dem Ei gepellt.

 

5. Tag, Vila Nova – Sagres                                                    116 km, D:18 km/h, 850 Höhenmeter
Camping:Sagres 8€                                                                                                                                

Die Gegend erfreut uns mit weiten welligen Feldern und Wald bis zum Horizont. Die Straße ist teilweise sehr schmal, doch mit sehr wenig Verkehr lässt es sich aushalten. Wir umfahren Odemira auf der N393 und kommen im schön gelegenen Sao Teotonio aus. Ab hier wieder gute Straße (N120) in baumreicher Landschaft, die bald mit Aussicht auf die schöne Serra de Monchique weiterführt. Bis kurz vor Vila do Bispo wird die tolle Gegend stark hügelig und weist macciaähnlichen Bewuchs auf. Nun wird es plötzlich karger und leicht wellig, bis plötzlich in der Ferne das Meer auftaucht. In Sagres besuchen wir gleich das Castell, doch die 3€ Eintritt sind das Geld nicht Wert. Im Vergleich zu unserem letzten Besuch im Jahre 1981 hat sich in Sagres und Umgebung noch nicht allzu viel verändert. 1,5km in Richtung des Cabo de Sao Vicente liegt der Campingplatz ruhig etwas abseits der Küste.

 

6. Tag, Sagres - Ferragudo                                                     91 km, D:16 km/h, 650 Höhenmeter
Camping: Ferragudo, 14 €                                                                                                                    

Wind am Morgen gleich zum Cabo de Sao Vicente aufgebrochen. Dort genießen wir noch vollkommen allein die Morgensonne und den tollen Blick auf die steile Westküste. In Sagres gibt es einige Supermärkte, wo wir erst mal etwas zum Frühstück einkaufen. Das Dorf ist wie ausgestorben und noch nicht vom großen Tourismus eingenommen, wie wir es befürchtet hatten. Über Vila do Bispo geht’s weiter in Richtung Lagos. Sehr anstrengend immer auf und ab, aber gute Straße. Biegen nach Praia da Luz ab (Campingplatz) und erreichen Lagos. Erstes Ziel ist die Landzunge „Ponta da Piedale“. Von dort kann man zurück nach Sagres die Steilküste entlangschauen. Vom kurzen Rundweg um den Leuchtturm kann man auf schöne Sandsteinfelsen hinabsehen. Eine steile Treppe führt hinunter zu einer Grotte. Auf dem Weg zur Altstadt machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Vorzeigestrand „Praia Dona Ana“, der direkt am Weg liegt. Die Innenstadt von Lagos ist noch immer sehr schön und so lassen wir uns im Casa do Zé an der Hafenpromenade nieder, um eine Riesenportion leckere gegrillte Sardinen für nur 5€ zu verdrücken. Mit Riesendurst geht’s zum erstenmal auf stark befahrener Straße weiter Richtung Portimao. Biegen nach Alvor ab und kommen auf eine alte Kopfsteinpflasterstraße, die sich zwischen Mauern entlang zieht. Kurz vor Portimao am großen Springbrunnen beginnt der tolle Strand Praia da Rocha auf dessen hohen Sandsteinklippen wir uns zu einer Pause niederlassen. Vorbei an unzähligen Hotels (viele sind noch im Bau) zum Rio Arade, und ein letzter Blick auf den langen Strand. Die Brücke hinüber nach Ferragudo legen wir schiebend auf dem Gehsteig zurück, da die Straße sehr schmal ist.

 

7. Tag, Ferragudo – Olhau                                                       89 km, D:17 km/h, 550 Höhenmeter
Camping: Parque de Campismo Olhau, 5€                                                                                          

Auf der Nebenstrecke erreichen wir zum Frühstück Carvoeiro, mit seinem netten Ministrand zwischen hohen Felsen und einen weiteren typischen Algarvestrand bei Armacao. Albufeira ist eine vergleichsweise riesige Urlaubsstadt, aber die engen Gässchen hinunter zum Wasser sind trotzdem einigermaßen nett. Nach einigen Kilometern wechseln wir auf die schmale stark befahrene N125, um nach Faro zu kommen. Dort erwartet uns eine kleine Fußgängerzone zu einer Pause. Im nordafrikanisch anmutenden Olhau finden wir einen Campingplatz für die Nacht.

 

8. Tag, Olhau – Huelva                                                             92 km,D:18 km/h, 500 Höhenmeter
Camping: Las Vegas, 12€                                                                                                                   

Auf der N125 weiter ins schöne Tavira, wo wir uns im Angesicht der alten Brücke erst einmal einen Café con Leche gönnen. Die weitere Fahrt nach Vila Real zieht sich durch endlose Straßendörfer in die Länge. Dort gibt es die alte Fähre über den Rio Guadiana immer noch und das Schiff bringt uns für insgesamt 3€ nach Spanien. Ayamontes schöner Marktplatz ermuntert uns zu einer Mahlzeit, bevor es auf der sehr gut ausgebauten N431 in Richtung Huelva geht. Der Campingplatz ist im Nachhinein der mieseste auf der gesamten Reise. Pluspunkt ist die Bekanntschaft mit George, einem älteren Radler aus Schottland mit abenteuerlicher Packtechnik.

 

9. Tag, Huelva – Dos Hermanas (Sevilla)                             125 km, D:18 km/h, 650 Höhenmeter
Camping:  Villson, 5€                                                                                                                              

Sehr kalte Nacht, das Thermometer zeigt 1°C. Nehmen George mit, der aufgrund des für ihn ungewohnten Rechtsverkehrs Angst hat, alleine durch das große Huelva zu fahren. Nach Huelva kommt man gut hinein, aber trotz einiger Rundfahrten finden wir die Landstraße nach Sevilla nicht, da überall nur die Schnellstraße ausgeschildert ist. Also ignorieren wir die Verbotsschilder und begeben uns mehrmals kurz auf die Autobahn, was aber völlig ungefährlich war. In San Juan trennen wir uns von George, der einen anderen Tagesablauf plant als wir. Durch die Autobahn ist die Landstraße N431 kaum befahren und regelrecht einsam, was uns sehr erfreut. Die Landschaft ist wunderschön anzusehen, leicht wellig mit vielen Feldern und flachen Hügeln am Horizont. Bei der kilometerweiten Fernsicht fühlen wir uns ein wenig an die kanadischen Plains nahe Calgary erinnert. Sevilla durchfahren wir nur, da wir unbedingt den Campingplatz in Dos Hermanas erreichen wollen. Doch auch hier wieder das Problem, die Landstraße aus der Stadt heraus zu finden. Sogar Taxifahrer und Polizisten kennen keinen Weg, ohne die Schnellstraße zu benutzen, und so landen wir wieder auf der Autovia, bis wir an einer großen 6spurigen Brücke ohne Seitenstreifen ankommen. Hier trauen wir uns nicht mehr weiter und so biegen wir ab ins Hafengebiet, wo wir die nächste Möglichkeit über den Fluß nehmen und dort sofort durch Zufall die richtige Straße NIV finden. Die wird später zwar auch wieder mehrspurig, ist aber ok. Durch die Sucherei ist es schon dunkel, als wir am Zeltplatz ankommen, und bauen unbewusst unser Zelt in einer leichten Kuhle auf. Dass es in der Nacht stark regnet, versteht sich dabei eigentlich von selbst.....

 

10. Tag, Dos Hermanas – El Puerto de Sta. Maria                      111km, D:15 km/h, 50 Höhenmeter
Camping:  Las Dunas, 13,5€                                                                                                                        

Um 6:00 Uhr finden wir uns in der Waschküche des Platzes wieder. Die Schlafsäcke sind noch trocken, aber der Rest hat stark unter der 3cm tiefen Pfütze gelitten, die sich unter dem Zelt im Laufe der Nacht gebildet hat. Um 8:00 Uhr sind die Schäden beseitigt, alles wieder trocken und weiter geht’s. Der orkanartige Gegenwind lässt uns kaum die Ruhe, die weiterhin schöne Landschaft zu betrachten. Da alles sehr flach ist, haben wir gegen den tobenden Wind heute Schwerstarbeit zu leisten. In Jerez finden wir nicht mehr auf der NIV heraus sondern wir landen wieder auf der Autobahn, die auch NIV heißt! Wieder erwischt uns die Dunkelheit, nur dass wir noch auf der Autobahn fahren. Gut, dass wir die Batterieleuchten dabei haben, aber trotzdem ist uns ganz schön mulmig. Natürlich regnet es zwischendurch auch noch, aber schließlich erreichen wir doch den sehr schönen Campingplatz und lassen uns die heiße Dusche über die kalten Glieder laufen. Im nachhinein haben wir herausbekommen, dass die „richtige“ Straße NIVa heißt, und uns ohne den großen Umweg zum Ziel geführt hätte.

 

11. Tag, El Puerto de St. Maria – Conil de la Frontera             59 km, D:15 km/h, 250 Höhenmeter
Camping: La Rosaleda, 13,5€                                                                                                                   

An hässlicher Kulisse von Cadiz und seinen Nachbarstädten radeln wir in zahlreichen Schauern vorbei an Chiclana, wo die Landschaft wieder etwas netter wird. Aufgrund der Nähe zu Cadiz ist die Straße stark von LKW genutzt, eigentlich das erste Mal auf der Reise, dass wir so viel Schwerverkehr ertragen mussten. Biegen bald ab nach Conil, dass zwar relativ groß ist, aber nette enge Sträßchen hinunter zum großen Strand aufweist. Aufgrund der langen letzten Tage gönnen wir uns eine frühe Ankunft am schön gelegenen Campingplatz.

Die Gegend um Cadiz ist für Radler nicht ergiebig und nicht zu empfehlen. Besser wäre es gewesen, über Arcos de la Frontera und Medina zur Costa de la Luz zu fahren!!

 

12.Tag, Conil de la Frontera – Tarifa                                       75 km, D:17 km/h, 350 Höhenmeter
Camping:  Rio Jara, 11,5€                                                                                                                       

Auf schöner Strecke über El Palmar am Cabo de Trafalgar vorbei. Nach kurzer aber knackiger Steigung weiter durch schönen Pinienwald und wieder hinunter zum betriebsamen Fischerdorf Barbate. Guter Supermarkt zu Beginn am Stadtrand. Ohne Verkehr auf der Nebenstrecke nach Zahara, um dort wieder zur N340 abzubiegen. Da ist sie auch wieder, diese tolle weite Aussicht über riesige Felder und auf die nahen Berge. Nach häufigem Auf und Ab auf sehr guter Straße geht es mit wirklich spektakulärer Aussicht auf Nordafrika hinunter nach Tarifa. Der Campingplatz liegt als einziger nicht direkt an der Straße und hat einen guten Zugang zum großen flachen Strand. Hier liegt das Zentrum der Kite-Surfer, die den starken Wind für ihren Sport nutzen. Wir zählen über 50 der bunten Schirme vor afrikanischer Bergkulisse!

 

13. Tag, Tarifa – Jeminea de la Frontera                                 72 km, D: 15 km/h, 700 Höhenmeter
Camping: Los.....(?), 11,5€                                                                                                                       

In Tarifa viele Surfläden und Boutiquen. Aber uns interessiert vielmehr die alte Markthalle in der Altstadt. Von nun an heißt es wieder schwitzen, bis der Aussichtspunkt auf ca. 340 Meter erreicht ist. Toller Blick auf den schwarzen Erdteil. Beim nächsten kleinen „Pass“ lässt sich schon der Felsen Gibraltar blicken. Wir lassen es bei der Aussicht auf das kleine Stück England und düsen auf der Schnellstraße um Algeciras herum, da wir keine Lust haben, uns wieder mal in einer Großstadt zu verfransen. Eine ruhige Seitenstraße (N369) bringt uns dann relativ flach zum weißen Dorf Jimena, das hübsch an einem Hang klebt. Zum Campingplatz umfahren wir das Dorf, was uns aber auch nicht den langen Anstieg hinauf erspart. In sehr schöner Bergkulisse lassen wir den Tag in der warmen Nachmittagssonne ausklingen.

 

14. Tag, Jeminea de la Frontera – Ronda                              58 km, D:11 km/h, 1600 Höhenmeter
Camping: El Sur, 10,5€                                                                                                                             

Bei wolkenlosem Himmel früh los, da wir nicht wissen, was heute auf uns zukommt. Nach wenigen Steigungen und ebenso vielen Abfahrten fahren wir bis Gauchin fast 600 Meter nonstop in die Höhe. Unterwegs viele tolle Aussichten auf die Landschaft und zurück auf das Dorf Jimena, das immer kleiner wird. Bis auf wenige kurze Passagen ist die Steigung erträglich. Gauchin ist ein schön gelegenes Dorf, und eine gute Gelegenheit für eine ausgiebige Pause. Bänke mit Aussicht und ein kleiner Supermarkt befinden sich gleich am Ortseingang. Fast 30km geht’s dann immer auf und ab, bei spektakulären Ausblicken in eine wilde Berglandschaft. Nach fast 5 Stunden Fahrzeit erreichen wir die Passhöhe mit 1000m. Die letzten 5km rauschen wir dem Campingplatz entgegen, der noch etwas vor Ronda liegt. Der Blick von oben auf die Stadt enttäuscht uns wegen deren Größe ein wenig. Der heutige Tag war für uns der landschaftliche und leistungsmäßige Höhepunkt der Reise!

 

15. Tag, Ronda – Benjarafa (Malaga)                                   132 km, D:19 km/h, 750 Höhenmeter
Camping: Vale Nizza, 16,5€                                                                                                                  

Nach einer frostigen Nacht rollen wir mit eisigen Finger nach Ronda hinunter. Die Altstaft mit der weltbekannten Brücke und die Stierkampfarena sind wirklich nett und entschädigen für den nicht so tollen gestrigen Blick von oben. In wieder schöner aber jetzt weiter Landschaft müssen wir leichte 200m hochstrampeln. Dann kommt eine flache endlose Abfahrt, die uns über viele Kilometer zu den großen Stauseen führt. Kurz vorher biegen wir in eine kleine Panoramastraße nach Malaga ab, die sich aussichtsmäßig als weiteres Highlight entpuppt. Dass wir hierzu erst mal wieder 100m in die Höhe müssen ist bei der schönen Aussicht nebensächlich. Es wartet wieder eine schnelle Abfahrt bis nach Ardales auf uns, aber auch der nächste leichte Anstieg um 150m. Knapp 30km vor Malaga kommt dann Verkehr auf, der sich unaufhaltsam steigert, bis wir schließlich wieder mal auf einer 4-spurigen Straße ohrenbetäubenden Dauerlärm ertragen müssen. Wir rollen mitten durch die Stadt zum Hafen, wo wir auf die breite Küstenstraße nach Nerja stossen. Der Campingplatz in El Palo ist übel und so rollen wir flach weiter bis nach Benjarafa. Die Straße verläuft zwar nahe der Küste, aufgrund der starken Bebauung stellt sich aber keine Euphorie ein. Der nächste Platz ist auch nicht viel besser, aber wenigstens eingezäunt und abseits der Wohnbebauung.

 

16. Tag, Benjarafa – Calahonda                                               84 km, D:16 km/h, 750 Höhenmeter
Camping: Don Cactus, 10€                                                                                                                    

Nach der Übernachtung auf dem Schmuddelplatz - auf dem 2. Blick waren die Sanitäranlagen nicht ganz so schlecht - verlangte man umgerechnet 33,-DM von uns! In Torre del Mar Frühstück mit super Brot an der neu gemachten Promenade. Durch endlose Stadtketten auf ruhiger Straße bis Nerja, Pause an der schönen Postkartenaussicht. Jetzt werden Küste und Straße richtig schön aber auch anstrengend. Tunnel können oft auf der alten Straße mit weiten Aussichten und ohne Verkehr umfahren werden. Almunecar gefällt uns nicht, also gleich weiter nach Motril, das in einem großen Flachgebiet liegt. Blick auf den mit Schneekappe bedeckten Mulhacen, der gar nicht nach über 3400m Höhe aussieht! Bei der Ausfahrt aus einem Tunnel zeigen sich die ersten Tütenplantagen. Welch ein Graus! Im direkten Küsten- und Touristengebiet!!. Der Campingplatz ist eingerahmt von Plastikgewächshäusern, wir verbringen den Sonnenuntergang am grauen Kiesstrand und gucken lieber nicht zurück. Die Berge sehen seit Malaga nicht mehr so grün aus, sondern sind wesentlich trockener.

 

17. Tag, Calahonda – Almerimar                                             72 km, D:16 km/h, 550 Höhenmeter
Camping: Mar Azul, 9€                                                                                                                           

Schönes Wetter, sehr warm! Weiter auf kurvenreicher Straße auf und ab. In Castell de Ferro runter von der Landstraße, hin zur Küste. Erst mal einen Cafe con Leche. Danach nette kleine Städtchen, schöne Straße, wenn da nicht die Terrassen voller Tüten wären! Manche Häuser wurden aufgegeben und nun fliegt überall Plastik rum. Die Berge werden immer haldenartiger und trockener. Die 2. Tageshälfte gestaltet sich leider nicht mehr so schön. Adra ist relativ häßlich und die Dörfer Balanegra und Balerma warten mit slumähnlichen ärmlichen  Behausungen auf. Hier leben sehr viele Nordafrikaner. Erste Hochhäuser von Almerimar zeigen sich. Welch ein Graus! Doch vorher müssen wir noch durch riesige Erschließungsgebiete zukünftiger Urbanisationen, wie die gesichtslosen Bungalowstädte hier genannt werden. Wer soll hier nur wohnen? Der Campingplatz ist sehr groß und viele Überwinterer sind hier. Im Restaurant abends leckeren Schwert- und Thunfisch gegessen, vorher Garnelen in Knoblauch. Gepfefferte Rechnung, aber lecker.

 

18. Tag, Almerimar – Cabo da Gata                                         83 km, D:16 km/h, 300 Höhenmeter
Camping: Cabo da Gata, 10€                                                                                                                  

Morgendliche Geisterfahrt durch Almerimar. Es ist sehr groß, doch nirgends ist ein Supermarkt zu sehen. Alles neu gebaut! Etwa für die Neckermänner und Co.? Auch für Einheimische wird geklotzt. Doch die 3 älteren Hochhäuser am Ende der Stadt, zu Beginn des Naturparks sind echt die Krönung!! Wir wollen weiter, doch wo ist der Ausgang? Wieder die halbe Strecke zurück und diese blöde lange Rampe rauf. Da es eine Baustelle ist, wurden auf der Mitte Pylonen hingestellt. Die Autos hatten durch diese Einengung Schwierigkeiten uns zu überholen. Endlich sind wir oben auf dem Geländeabbruch und fahren kilometerlang zwischen den endlosen Plastikgewächshäusern hindurch. Manche sehen ordentlich aus (Holländer), doch vieles ist schon arg in Mitleidenschaft gezogen. Roquetas de Mar reißt uns nicht vom Hocker, sehr langgezogen, ordentlicher Strand, wenn auch nicht schön, wer es mag. Dann wieder hoch, durch all diese blöden, hässlichen Städte. Eine Hotel- oder Hochhausbaustelle nach der anderen. Dann folgt eine nette in den Berg geschlagene Panoramastraße nach Almeria. Hier geht´s 4-spurig hindurch, dann auf einer Nebenstraße weiter, die der Küste folgt. Runter nach Retamar und über Schotter durch den Naturpark, den CP suchen, der abseits vor dem Ort Cabo da Gata liegt. Besser wären wir auf der Straße hingekommen. Heute waren die Aussichten bis auf wenige Ausnahmen nicht so schön.

 

19. Tag, Cabo da Gata – Las Negras                                       52 km, D:11 km/h, 700 Höhenmeter
Camping: La Caleta, 10€                                                                                                                         

Um 9 Uhr los und flache Strecke bis zum Dorf Cabo de Gata. Lange Gerade am Strand und an den Salinen vorbei mit steifem Gegenwind. Schöne Strecke mit Minipaß zum Leuchtturm (Faro de Gata). Radfahrer können links das Sackgassenschild ignorieren und weiter fahren, die Serpentinen hinauf. Ein älterer Walker hält mit uns Schritt. Mit anfangs 19% Steigung geht es kurz ganz schön zur Sache, doch mit jedem Meter wird es flacher. Kurz vor der Funkstation links durch ein Lücke in der Mauer auf die anfangs gute autofreie Schotterpiste. Tolle rauhe und sehr einsame Landschaft, doch leider ist das Wetter heute nicht so gut und diesig. Vorbei an schönen Stränden ins (kleine) Fischerdorf San Jose. Anstrengend weiter nach Los Escullos und wieder steil hinauf in Richtung Rodalquilar. Schöne Abfahrt auf die alte, teilweise verlassene Bergbaustadt. Sie ist umrahmt von einer spektakulären wüstenhaften Bergkulisse. Seit Tagen sind wir wieder einmal total begeistert. Las Negras ist von steilen Klippen eingerahmt, aber auch von den ersten kleinen Baukränen. Der CP liegt natürlich hinter einem Berg, aber deshalb ruhig und einsam in einer Schlucht. Den Abend verbringen wir im herrlich untouristischen Dorf mit Gabi und Christian aus Immenstadt bei einigen Bierchen.

 

20. Tag, Las Negras – Vera Playa (Garrucha)                         70 km, D:14 km/h, 850 Höhenmeter
Camping: Almanzora, 9€                                                                                                                          

Gleich zu Beginn wieder die Straße hinauf in Richtung Fernan Perez, was ganz schön anstrengend wird. Tolle Landschaft. Bei der Abfahrt ins Dorf Fernan nicht den Abzweig nach Agua Armaga verpassen, der in eine gute flache Schotterpiste mündet, die uns aber einige Kilometer Umweg über die Schnellstraße erspart. Wieder auf der Landstraße angekommen, geht es weiter durch einen breiten aber relativ flachen Canyon nach Agua. Nettes Café am Marktplatz. Wieder einmal geht es hoch, um später nach Passieren eines Bergwerks und großen Verbrennungskraftwerks die Stadt Carboneras zu erreichen. Neue Promenade und langer Strand, aber leider nicht so schöne Industrieaussicht. Noch ist das Kraxeln nicht zu Ende, denn es wartet der nächste Paß auf uns, der auf spektakulärer Streckenführung relativ leicht erklommen wird. Die anschließende Abfahrt führt uns schließlich durch lange Urlaubsdörfer nach Vera Playa. Der erste Teil des Tages war wieder sehr spektakulär!

 

21. Tag, Vera Playa – Isla Plana                                             70 km, D:16 km/h, 850 Höhenmeter
Camping: Los Madriles, 16€                                                                                                                 

Vom Campingplatz aus entlang der Sierra Almagrera auf der einsamen Küstenstraße mit vielen Ausblicken auf das Meer und den bröckelnden Schieferhängen. Viele verfallene Bergwerke zeugen von einstigen Bodenschätzen. Bis Aguilas sehen wir einige nette Strände, die aber alle mit unzähligen Wohnmobilen „verseucht“ sind. Ab Aguilas auf breiter Straße fast eine Stunde sanft bergauf bis zum Abzweig der N332 nach Mazarron. Weiter geht’s hoch bis auf fast 600m Höhe durch schöne einsame Berglandschaft, die Raum für viele Mandelbäume bieten. Lange Abfahrt nach Mazarron, das nicht sehr ansehnlich aussieht. Weite Aussichten auf die Berge, das Tal sieht aber nicht so toll aus. Der Campingplatz in Isla Plana ist total mit Wohnmobilen ausgebucht, so dass wir sogar auf dem Zeltrasen kaum noch Platz finden. Eine tolle Entschädigung ist das kostenlose Bad im warmen riesigen Swimmingpool. Abends treffen wir noch ein dänisches Pärchen, das gerade von einer 8-monatigen Amerika-Radreise zurück ist und nun nach Dänemark fährt.

 

22. Tag, Isla Plana – La Manga                                               73 km, D:14 km/h, 550 Höhenmeter
Camping: La Manga, 15€                                                                                                                      

Direkt am Campingplatz führt die Straße gleich wieder in die Höhe (ca. 350m), sogar mit Serpentinen. Von oben toller Blick zurück auf die Küste. Bevor es ganz hinuntergeht muß zunächst noch eine Senke durchfahren werden. Die Abfahrt gibt den Blick frei auf die riesige Ebene von Cartagena. Kurzer Spaziergang durch die Fußgängerzone und dann weiter über La Union durch Kleinindustriegebiete zum Mar Menor. Der Campingplatz liegt am Playa Honda noch vor der langen Landzunge La Manga. Wir bauen das Zelt auf und radeln nochmals ohne Gepäck zu der langen Hotelkette auf der schmalen Landzunge. Alles ist wie ausgestorben und nicht sonderlich ansehlich. Also verbringen wir den Nachmittag lieber in der warmen Nachmittagssonne auf dem ruhigen Campingplatz.

 

23. Tag, La Manga – Santa Pola                                              92 km, D:18 km/h, 300 Höhenmeter
Camping: Bahia de Santa Pola, 11€                                                                                                    

Über Los Nietos nach Los Alcazares, dort auf langer Promenade am Meer entlang. Dann auf der N332 ohne Ausweichmöglichkeit durch endlose und schrecklich verbaute Gebiete weiter über Torrevieja nach Santa Pola. Grauenhafte Strecke, die uns in keiner Weise befriedigen kann. Hier stimmt einfach nichts mehr, alles wird ohne Rücksicht auf Verluste zubetoniert. An der Tankstelle gegenüber des Campingplatzes kaufen wir uns eine Flasche Wein, um ein wenig Abschied zu feiern. Morgen geht’s wieder nach hause.

 

24. Tag, Santa Pola – Elche – Flughafen                                  24 km, D:19 km/h, 50 Höhenmeter

Heute lange geschlafen und gemütlich die Brocken zusammengeräumt. Da wir erst am Abend fliegen, vertrödeln wir den warmen Tag gemütlich in den Cafés und schönen Parkanlagen von Elche. In schönstem Sonnenschein rollen wir später gemächlich zum Flughafen, um unser Gepäck und die Räder in die Obhut der LTU-Mannschaft zu geben. Das war´s wieder einmal. Morgen wartet schon der Schreibtisch..... 


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